Voraussetzung für den Spracherwerb ist das Zusammenspiel von Gehen, Sprechen und Denken.
Das Sprechen ist ein Kommunikations- mittel, das im Vorgang der Orientierung des Gehens, seinen Ursprung hat. Das Denken ist ein geistiger Vorgang, der sich aus der Sprache heraus entwickelt.
Ursachen der verzögerten Sprach- und Sprechentwicklung können sehr unter- schiedlich sein, wie Mangel an verbaler Anregung, familiärer Sprachschwäche- typus, frühkindliche Hirnschädigung, geistige Entwicklungsstörungen, Stoff- wechselstörungen, Hörstörungen, Sehfeh- ler u.s.w. Leistungsbreite und Belastungs- kapazität sind bei mehrfachgeschädigten fast immer eingeschränkt oder aufgehoben.
Bei Kindern ohne Sprache sind erhebliche Störungen im orofacialen Bereich festzu- stellen. Deutliche Anzeichen hierfür sind:
Mangelnder Mundschluß, falsche Zungen- lage, schlaffe Gesichts-und Kaumuskulatur oder Zahn- und
Kieferanomalien.