Als Vorsitzender des Landesverbandes der Kehlkopflosen und Kehlkopf- operierten Freistaat Sachsen e.V. und Präsident des Europaverbandes möchte ich Ihnen Frau Dipl.-Sprechw. Gotho Tallig für die Therapie von Kehlkopf- patienten empfehlen. Durch Ihre lang- jährige Erfahrung können Sie eine verständnisvolle, fachlich kompetente Therapie erwarten.
                                   Frank Mädler

Für die von Kehlkopfkrebs betroffenen Men- schen ist eine Totaloperation ein folgen- schwerer, aber lebensrettender Eingriff.

Die Patienten werden vor eine für sie und ihre Angehörigen völlig neue Situation gestellt. In einem mühevollen „Lernprozeß“ gilt es, sich auf die Veränderungen einzustellen. So funktioniert die Atmung nicht mehr so wie bisher, Geruch und Geschmack sind beeinträchtigt. Ein besonderes Problem ist der Verlust der Stimme.
Vor anstehender Operation sollten dem Patienten die Möglichkeiten des Spracherwerbs aufgezeigt werden d.h. Stimmgebung mittels Prothese und die Bildung der Ösophagusstimme. Eine weitestgehende Rehabilitation ist durch das Erlernen der Ersatzsprache möglich. Bei einer Teilresektion des Kehlkopfes durch Laserbehandlung bleibt der Kehlkopf erhalten. Folgeerscheinungen sind eine fast tonlose, schwer verständliche Sprache und Atemnot bei Belastung.